Salzburg 1:1

Bestands­aufnahme im Maßstab 1:1

Die reine Seele Salzburgs, gebannt auf Papier. Das wahre Gesicht verfasst in einer Ode, gebunden zu einem Fanzine.

Mit Papier, Graphitstiften und einem visuellen Konzept bewaffnet, stürmten wir los auf der Suche nach Salzburgs Strukturen und typographischen Elementen. Aus den gesammelten Wörtern entstand die Ode an Salzburg als Inhalt des Fanzine:

Stadt Salzburg, Baujahr 5020.
Getreide­gasse als Turbinen­laufrad der Zahlen. Hier arbeitete die Marke Mozart. Geprüfter Schatz als des Volkes Segen. Kraftwerk der Sonne, Straßen­beleuchtung seiner Majestät. Verhaftet, deportiert und ermordet. Seine heiße Asche ist Trieb der Geschäftszeiten und Exekutive des maximalen Schluck­vermögens. So plakatiert Salzburg den Abfall der Zeit. Verboten Verboten Verboten!

Finals

Projekt & Team

In unserer analogen Arbeitsweise verwendeten wir das Material unverändert im Maßstab 1:1. Um der Ode in ihrer Überzeichnung gerecht zu werden, wurden einzelne Elemente durch Gold hervorgehoben.

Dieses Werk entstand im Rahmen der Lehrveranstaltung "Analoge Experimente" unter der Leitung von Eike König (Hort Berlin).


Making of